Das ganze Bild, einen Teil oder den Hintergrund unscharf machen
Das Tool kann drei Dinge. Es macht das ganze Foto unscharf, sodass daraus ein ruhiger Hintergrund für Text wird. Es macht nur die Bereiche unscharf, die du markierst: ein Gesicht, ein Kennzeichen, eine Adresse, einen Bildschirm. Oder es geht umgekehrt vor: Deine Bereiche bleiben scharf, und alles drumherum wird unscharf.
| Du willst | Wähle | Gut zu wissen |
|---|---|---|
| Ein Gesicht oder Kennzeichen unkenntlich machen | Markierte Bereiche | Am besten mit Verpixelung oder starker Unschärfe |
| Den Hintergrund unscharf machen | Hintergrund, mit einem Oval über dem Motiv | Weiche Kanten wirken natürlich |
| Einen ruhigen Hintergrund für Text schaffen | Ganzes Foto | Je stärker die Unschärfe, desto lesbarer der Text |
Unscharf machen oder verpixeln?
Bei beidem gehen Details verloren. Unschärfe lässt sie zu weichen Farbflächen verlaufen; das wirkt natürlich und passt zu Hintergründen. Beim Verpixeln treten große Quadrate an ihre Stelle, so wie man es aus dem Fernsehen kennt: Jeder sieht, dass hier absichtlich etwas verdeckt wurde, und zu erraten bleibt wenig. Für die Privatsphäre zählt die Stärke mehr als die Art des Effekts.
Reicht Unschärfe aus, um sensible Daten zu verbergen?
Eine leichte Unschärfe reicht nicht. Buchstaben und Ziffern lassen sich darunter oft noch lesen und manchmal per Software rekonstruieren. Erhöhe die Stärke, bis sich in voller Größe nichts mehr erraten lässt, oder wechsle zum Effekt „Verpixelung“ mit großen Quadraten. Die Datei, die du herunterlädst, enthält nur die unscharfen Pixel; eine scharfe Ebene darunter gibt es nicht. Ein Passwort, eine Kartennummer oder einen Ausweis solltest du trotzdem keiner Unschärfe anvertrauen: Schneide das Foto so zu, dass die Stelle gar nicht mehr darauf ist.
So machst du den Hintergrund eines Fotos unscharf
Wähle „Hintergrund“, stelle die Form auf „Oval“ und lege den Bereich über das Motiv, das scharf bleiben soll, also eine Person oder einen Gegenstand. Alles außerhalb wird unscharf, und mit „Weiche Kanten“ verschwindet die Grenze zwischen beidem. Das Motiv erkennt das Tool nicht von selbst: Den Bereich platzierst du. Das eignet sich deshalb für einfache Umrisse, etwa Kopf und Schultern, ein Produkt oder einen Teller mit Essen.
Was mit Größe und Qualität passiert
Dein Foto behält Breite und Höhe und auch sein Format, solange du kein anderes wählst. PNG wird verlustfrei gespeichert. JPG und WebP müssen neu komprimiert werden; das Tool tut das in hoher Qualität. Daten, die in der Datei gespeichert sind, etwa Aufnahmeort und Kamera, werden nicht übernommen. Nur bei sehr großen Fotos ändert sich die Größe: Ist eine Seite länger als 4096 px, wird das Foto auf dieses Maß verkleinert, und das Tool weist dich darauf hin.