Um 90°, 180° oder einen beliebigen Winkel drehen
Die beiden Pfeile drehen das Bild jeweils um einen rechten Winkel nach links oder rechts, mit „180°“ stellst du es auf den Kopf. Bei einer Vierteldrehung bleibt jedes Pixel erhalten, nur Breite und Höhe tauschen die Plätze. Jeden anderen Winkel gibst du in Grad ein: Ein positiver Wert dreht das Bild im Uhrzeigersinn, ein negativer gegen den Uhrzeigersinn. Mit dem Schieberegler unter dem Bild drehst du fein nach, um bis zu 45° in beide Richtungen und in Schritten von einem Zehntelgrad.
So begradigst du einen schiefen Horizont
Schon ein Horizont, der um ein oder zwei Grad kippt, lässt ein Foto nachlässig wirken. Klicke auf „Linie zum Ausrichten ziehen“ und ziehe am Horizont, an einer Tischkante oder an etwas anderem entlang, das waagerecht sein soll. Das Tool dreht das Foto so, dass die Linie gerade wird. Verläuft die Linie eher steil, etwa an einer Hauswand, wird sie stattdessen senkrecht ausgerichtet. Mit dem Raster über dem Bild kannst du das Ergebnis prüfen.
Ecken zuschneiden oder das ganze Bild behalten
Drehst du ein Foto um einen Winkel, der keine Vierteldrehung ist, entstehen leere Ecken. Mit „Zuschneiden“ wird das Bild gerade so weit beschnitten, dass sie verschwinden, und das Seitenverhältnis bleibt gleich – das Ergebnis wird also etwas kleiner. Mit „Ganzes Bild behalten“ bleibt jeder Teil des Bildes erhalten, und die Ecken werden weiß, schwarz oder gar nicht gefüllt. Transparente Ecken gibt es nur mit PNG oder WebP, denn JPG kennt keine Transparenz.
Warum wird mein Foto gedreht angezeigt?
Ein Handy speichert viele Fotos liegend und vermerkt dazu, wie herum sie richtig stehen. Die meisten Apps lesen diesen Vermerk, manche Websites und Programme ignorieren ihn aber und zeigen das Foto auf der Seite liegend an. Dieses Tool dreht die Pixel selbst, damit das Foto überall richtig herum erscheint.
Verliert ein Bild beim Drehen an Qualität?
Bei einer Vierteldrehung werden die Pixel nur verschoben, nicht verändert. Bei jedem anderen Winkel müssen aus den alten Pixeln neue berechnet werden, dadurch werden feine Details minimal weicher. Ein JPG wird neu gespeichert, wie jedes bearbeitete JPG. Wenn du gar keine Komprimierung willst, speichere als PNG.