Auch ein rundes Bild ist eine quadratische Datei
Bilddateien sind immer rechteckig. Ein Bild, das rund aussieht, ist eine quadratische Datei mit transparenten Ecken: Was dahinter liegt, scheint durch. Deshalb kommt es auf das Format an, wenn du ein Foto rund zuschneidest:
- PNG hält die Ecken transparent und lässt sich überall öffnen. Damit bist du auf der sicheren Seite.
- WebP hält sie ebenfalls transparent, und die Datei ist kleiner. Gut für Websites.
- JPG kennt keine Transparenz. Die Ecken werden weiss oder mit einer anderen Farbe gefüllt, das Bild wirkt also nur auf einem Hintergrund in genau dieser Farbe rund.
Wann du ein rundes Bild brauchst und wann nicht
LinkedIn, Instagram, X und die meisten anderen Plattformen nehmen ein quadratisches Foto und schneiden den Kreis selbst aus. Dort brauchst du keine runde Datei: Prüfe mit dem Kreis, was sichtbar bleibt, und lade anschliessend das quadratische Bild hoch.
Eine runde Datei brauchst du überall dort, wo du das Bild selbst platzierst: in der E-Mail-Signatur, auf der Teamseite einer Website, auf einer Folie, im Lebenslauf, in einem Design in Canva oder Figma. Ein PNG mit transparenten Ecken passt auf jeden Hintergrund, ohne weissen Kasten um das Bild.
Wie gross sollte ein rundes Profilbild sein?
| Plattform | Profilbild |
|---|---|
| 400 × 400 px | |
| X | 400 × 400 px |
| 320 × 320 px | |
| 320 × 320 px | |
| TikTok | 200 × 200 px |
| 165 × 165 px |
Das sind die Grössen, die die Plattformen vorgeben. Ein grösseres Quadrat schadet nicht: Die Plattform verkleinert es. Für eine Website oder eine Folie genügen 800 px: Das reicht auch auf einem hochauflösenden Bildschirm für ein Bild, das bis zu 400 px gross angezeigt wird.
So platzierst du das Gesicht im Kreis
Ein Kreis schneidet die Ecken weg – und damit mehr vom Foto als ein Quadrat. Setze das Gesicht in die Mitte, lass über den Haaren etwas Luft, und die Schultern dürfen unten aus dem Kreis herauslaufen. Ein ruhiger Hintergrund hilft: Was in den Ecken war, ist ohnehin weg.